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Vergangenheit -  Gegenwart -  Zukunft

Die Freiwilligenzentrale Hagen wurde 1999 auf Initiative des Diakonischen Werkes Hagen gegründet. Thomas Haensel, der damalige Referent für Öffentlichkeitsarbeit im DW, brachte die Idee nach Hagen und warb bei anderen Verbänden und bei der Kommune um Kooperationspartner.

Denn von Anfang an stand fest: Eine Freiwilligenzentrale macht nur dann Sinn, wenn sie unabhängig arbeiten kann und keinen Einzelinteressen verpflichtet ist.
Acht weitere Kooperationspartner stiegen in das Projekt ein. Dank der Anschubfinanzierung des Landes NRW , konnte am 1. März 1999 die erste Leiterin der Freiwilligenzentrale, Dr. Urmila Goel mit ihrer Tätigkeit beginnen. Bereits am 28.04.1999 konnte das Ladenlokal in der Hochstraße 97 als Sitz der Freiwilligenzentrale feierlich eröffnet werden.

Die nominelle Trägerschaft übernahm die Kooperationsgemeinschaft, juristischer Träger wurde das Diakonische Werk Hagen, das auch die erforderlichen Eigenmittel beisteuerte.

Schon bald fand sich ein Freiwilligenteam zusammen, das engagiert und konstruktiv am Aufbau der Freiwilligenzentrale mitarbeitete. Um die Arbeit der Freiwilligenzentrale in der hiesigen Freiwilligenlandschaft zu verankern, wurde zudem ein Beirat gegründet, der fünfmal jährlich tagte und dem Vereine und Verbände aus nahezu allen Engagementbereichen angehören.

Am 1. April 2001 übernahm Marianne Kerpal die Leitung der Freiwilligenzentrale Hagen und baute das bereits bestehende Netzwerk der Freiwilligenzentrale weiter aus. Die Freiwilligenzentrale wurde unter ihrer Leitung eine Institution, mit der die Hagener Bürger und Bürgerinnen, aber auch die Einrichtungen unserer Stadt etwas anzufangen wussten – sie hatte sich einen Namen gemacht.
Dank des Engagements aller Beteiligten gelang es nach Auslauf der Landesförderung im November 2002 einen Trägerverein für die Freiwilligenzentrale ins Leben zu rufen. Der Verein trägt den Namen "Verein zur Förderung des Ehrenamtes und des bürgerschaftlichen Engagements in Hagen e.V.".
Der Wechsel der Trägerschaft ging Hand in Hand mit einer Neugewichtung der inneren Struktur der Freiwilligenzentrale. Daran arbeitet Stephanie Krause mit ihrem Team. Sie übernahm 2005 die Leitung der Freiwilligenzentrale.
Stephanie Krause hat den Kernaufgaben der Freiwilligenzentrale weitere Schwerpunkte hinzugefügt.
Das wurde, trotz Reduktion des Stundenanteils für die hauptamtliche Leitung, möglich durch zusätzliches Engagement des Freiwilligenteams.
Unter der Leitung von Stephanie Krause werden verstärkt Projekte entwickelt und realisiert – sowohl für junge Leute als auch für Senioren, einige auch in Kooperation mit anderen Einrichtungen.
Spezielle Fortbildungsseminare liefern das Rüstzeug für diese Tätigkeiten. Für viele entwickelte Stephanie Krause Inhalt, Didaktik und Methodik. Dieses Angebot wird nicht nur von ortsansässigen Einrichtungen geschätzt, sondern auch über die lokalen Grenzen hinaus angenommen und umgesetzt.

Die Knüpfung und Pflege von Netzwerken für das bürgerliche Engagement ist und bleibt wesentliches Element der Freiwilligenzentrale. Die Zusammenarbeit auf überregionaler Ebene dient dem Informationsaustausch und der Fortbildung, der Veranstaltungsplanung und der gemeinsamen Lobbyarbeit.
Um für die gesellschaftlichen Veränderungen gerüstet zu sein, erarbeitet ein Kompetenzteam der Freiwilligenzentrale bereits an Konzeptionen für die Zukunft, in denen Bewährtes erhalten bleibt aber mit  Blick auf die kommende Dekade Neues gewagt werden soll.

 

 

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